Im Jahr 2025 verzeichnete die spanische Verkehrsbehörde DGT einen Höchststand von über sechs Millionen Verkehrsstrafen, was Einnahmen von fast 600 Millionen Euro generierte.
Auffällig ist, dass zwei Drittel der Bußgelder auf Geschwindigkeitsüberschreitungen zurückzuführen sind, selbst bei angekündigten Radarkontrollen. Dies wirft Fragen hinsichtlich des Fahrverhaltens auf spanischen Straßen auf.
Die DGT äußerte sich besorgt über den Anstieg der Strafen, obwohl die Zahl der Verkehrstoten leicht gesunken ist. Insgesamt wurden 6.106.354 Bußgelder verhängt, was einem deutlichen Anstieg gegenüber früheren Jahren entspricht.
Andalusien führt die Liste der Regionen mit den meisten Strafen an, während Katalonien und das Baskenland in den Statistiken nicht berücksichtigt sind, da sie ihre Verkehrsregeln selbst verwalten.
Trotz der hohen Bußgeldeinnahmen ist die Debatte über den Zweck der DGT, ob Sicherheit oder Einnahmengenerierung im Vordergrund steht, neu entfacht. Positiv ist, dass die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken ist.
Es bleibt die Frage, ob die steigende Anzahl an Bußgeldern ein Zeichen von Gleichgültigkeit der Autofahrer ist und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern.
Quelle: Agenturen



